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Monte Carlo Yachts
Weltpremiere für die MCY 76

Ende Juli wurde das erste Modell der italienischen Monte Carlo
Yachts, einer Tochter der französischen Beneteau-Group,
feierlich der Presse in Venedig präsentiert. Das neue Label, das
sowohl mit Flybridge- als auch Open Yachten mit einer Länge ab
60 Fuß auf den Markt kommt, stellt seine Monte Carlo Yachts 76,
eine außergewöhnliche, dreiundzwanzig Meter lange
Flybridge-Yacht der Öffentlichkeit während des „Festival de la
Plaisance“ in Cannes vor. Die erste Yacht ist mit ihrem
aubergine-farbenen Rumpf auf jeden Fall ein echter Hingucker.
Fotos MONTE CARLO YACHTS
Die neue Marke, die ihre Yachten trotz des wirtschaftlich
momentan schwierigen Umfeldes an der Spitze des Marktes
etablieren will, hat sich für das Projekt internationale Partner
gesucht. Das mehrfach ausgezeichnete Design-Team von Nuvolari &
Lenard gestaltete die Form und das Konzept, das die
Anforderungen an eine moderne Luxusyacht ohne Prunk und Pomp
realisierte. Eine elegante Nüchternheit, Funktionalität und eine
starke Persönlichkeit setzen erste Akzente.
Die in Slowenien beheimatete Firma Seaway, die sich durch ihr
Engineering-Know-how international einen Namen gemacht hat, hat
sich spezialisiert auf den Bau von High-Performance-Yachten, die
weltweit in zahlreichen Rennen Erfolge feiern konnten. Das
Ergebnis dieser Kompetenzbündelung ist eine Yacht, die reich an
technischen Innovationen ist. Der Rumpf, in dem unter anderem
auch Kevlar verbaut wurde, zeichnet sich durch Solidität und
Leichtigkeit aus. Oberhalb der Flybridge befindet sich ein T-Top
aus Karbon, in dem Solarzellen untergebracht sind, die für die
Stromversorgung an Bord sorgen. Damit die Yacht während des
Cruisens stets perfekt ausgetrimmt ist, wurde ein
Auto-Trim-System installiert. Weiterhin soll ein
multifunktionales Joystick-System die Koordination der Maschinen
mit den Bug- und Heckstrahlrudern übernehmen und so ein
einfacheres Manövrieren im Hafen gewährleisten.
Auch das Layout kann
durchaus als innovativ bezeichnet werden: vom hinteren Cockpit
bis zum Steuerstand gibt es keine Stufen, ebenso wie beim
Übergang von innen nach außen. Auch die Schiebetür des hinteren
Cockpits hat keine feststehenden Elemente und lässt sich
komplett öffnen, so dass der Dining-Bereich des hinteren
Cockpits in den Hauptsalon integriert wirkt. Die Dinette im
Hauptsalon und die Sofas wurden so positioniert, dass sich
intime private Relaxzonen ergeben. Für die Lage der Galley gibt
es zwei Optionen: entweder im Hauptsalon integriert oder im
unteren Deck im Anschluss an die Crew-Kabine, je nachdem, welche
Prioritäten der spätere Eigner hier setzt. Auch das Grundlayout
der Kabinen gibt es mit zwei Optionen, entweder mit drei Kabinen
oder als Vier-Kabinen-Version, wobei jeweils Bäder en suite
obligatorisch sind.
Die Master-Kabine liegt bei beiden Versionen mittschiffs über
die gesamte Schiffsbreite. Die Interieurs erhalten ihre Akzente
durch Teakholz, kombiniert mit Blattsilber, viel Leder (auch auf
dem Fußboden) und einem geschmackvoll abgestimmten Farbkonzept
mit Beige- und Brauntönen.
Es gibt darüber hinaus aber eine große Auswahl an Materialien
und Farben, so dass jeder seine individuelle Monte Carlo Yacht
designen kann. Als Motoroption stehen zwei MAN V8 mit je 1200 PS
mit ZF POD 4000-Getriebe oder das neue „azimutale“-
System von ZF mit zwei MAN V12 mit je 1400 PS und V-drive zur
Auswahl. Als General Manager leitet Carla Demaria Monte Carlo
Yachts, die bereits die Atlantis Yachts der
Azimut-Benetti-Gruppe zum Erfolg geführt hat.
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Weltpremiere für die MCY 76 |
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Das Layout der MCY 76 |
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... gibt es wahlweise mit drei oder vier Kabinen. Der
T-Top-Träger über der Flybridge, der an ein
überdimensionales Surfbrett erinnert, werden mit
Karbon-Solarzellen zur Stromgewinnung ausgestattet. |
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